Allgemein: Neuevangelisierung mit den „movimenti“

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„Movimenti (Pl., Singular: movimento; ital.: Bewegung(en)) ist ein Sammelbegriff für neue katholische Bewegungen und geistliche Gemeinschaften, die insbesondere seit dem II. Vatikanum in Erscheinung treten. Allen diesen Bewegungen ist gemeinsam, dass sie sich vornehmlich an Laien wenden, aber keine Orden sind und keine Gelübde oder kirchenrechtlich strengeren Bindungen verlangen. Die Teilnehmer dieser Bewegungen bleiben in der Welt (unter dem Ortsbischof) und übernehmen nur persönlich das „Programm“ der Bewegung, an der sie mitwirken. (Man ist da nämlich nicht „drin“, sondern macht da „mit“.) Bei manchen Gründungen ist jedoch eine größere Nähe zu Gestaltungen der Ordenstradition erkennbar.

Im Oktober 2010 gibt es ca. 135 internationale Gemeinschaften. Die Charismatischen Bewegungen ist die größte Bewegung und die am schnellsten wachsende (Paul Josef Cordes in Radio Vatikan).“ [Wikipedia –Stichwort]

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Katholische Kirche: „Jahr des Glaubens“ (11.10.12 – 24.11.13) ausgerufen!

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Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Das von Papst Benedikt XVI. bereits anlässlich einer Predigt im Oktober 2011 im Petersdom angekündigt „Jahr des Glaubens“ wird am 11. Oktober 2012 feierlich eröffnet werden, und am 24. November 2013 enden.  Dabei geht es um Glaubensverkündigung und Neuevangelisierung. Die eigentliche Augabe der Kirche ist die Glaubensverkündigung, von der sich die Kirche durch die Abgrenzung von Politik und Staat nicht abbringen lassen dürfe. Das Wirken der Kirche dürfe sich nicht allein darin erschöpfen, den Menschen die „rechte Gesinnung“ von politischer und religiöser Sphäre in Erinnerung zu rufen [Link zum Originaltext] Erstmalig trifft sich ein „Jahr des Glaubens“ mit einer Bundestageswahl, welche im September 2013 stattfinden wird. Erstmals werden zu dieser Wahl mehr ältere als jüngere StaatsbürgerInnen zur Wahl aufgerufen sein, und über das zum 24. November 2013 endende „Jahr des Glaubens“ hinaus, die weiteren Geschicke der Bundesrepublik Deutschland bestimmen. Schliesslich werden wohl erstmalig mehr BundesbürgerInnen, welche sich in Pflegeeinrichtungen befinden, die Möglichkeit der Briefwahl nutzen.

Quelle: domradio.de | www.jahrdesglaubens.de

Info-Link – Deutschlandradio

Christliches Europa: Kurienkardinal Walter Kasper spricht am 03.07. beim Domforum Regensburg.

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Christlich abendländische Grundwerte mit den nicht zu vergessenden jüdischen Wurzeln, scheinen nicht (mehr) zu genügen. Europa soll noch christlicher werden, um sich – vielleicht wie einst in der Zeit der Kreuzzüge, welche heutzutage nicht mehr als Missionsbewegung verstanden, sondern als Zurückdrängung muslimischen Einflusses gewertet werden – in einem demografisch und damit im Hinblick auf den christlichen Glauben behaupten zu können. Das „Domforum Regensburg“ lädt hierzu alljährlich Referenten aus Klerus, Politik und Geistlichkeit. Dieses Jahr spricht der  ehem. Vorsitzende der Ökumenekommission des Vatikan, Kurienkardinal Walter Kaspter.

Quelle: http://www.wochenblatt.de | Direktlink

Vatikan: Bischofssynode vom 7. bis 28. Oktober 2012: Erst innere Reinigung, dann Evangelisierung

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Vom 7. bis 28. Oktober 2012 soll in Rom eine Bischofssynode mögliche Schritte gegen das Schwinden der Gläubigen erörtern. Ein entsprechendes Arbeitspapier wurde heute (19.06.2012) bekanntgegeben, die Synode wird den Titel „Die neue Evangelisierung für die Weitergabe des christlichen Glaubens“ tragen.

Eine innere Reinigung der Kirche sei Voraussetzung für den Erfolg einer neuen Evangelisierungskampagne, sagte Erzbischof Nicola Eterovic, welcher als Synoden-Generalsekretär fungieren wird.

Quelle: domradio.de | Direktlink

Prof. Ratzinger: „Eine ‚Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen'“.

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Bereits im Jahr 1958, also in einer nahezu noch „durch und durch“ christlichen geprägten Bundesrepublik Deutschland, sprach der damalige Prof. Dr. Joseph Ratzinger von „Einer Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen“. Dies schrieb er, gerade frisch habilitiert, in einem Artikel über die Situation und die unmittelbare Zukunft der Kirche. Er resümierte weiter: “ „Dieses dem Namen nach christliche Europa ist seit rund vierhundert Jahren zur Geburtsstätte eines neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen her auszuhöhlen droht.“

Quelle: Zeitschrift „Hochland“ (Oktober, 1958) | SekZit.: kath.net | Direktlink

Benedikt XVI: Die Neuevangelisierung fängt im Beichtstuhl an!

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Mit den Worten „Die sakramentale Beichte ist ein Weg der Neuevangelisierung. „, wandte sich Benedikt XVI. am 09. März 2012 an die Teilnehmer eines Kurses der Apostolischen Pönitentiarie über das „Forum internum“. „Die Apostolische Pönitentiarie, die auch dieses Jahr den Kurs veranstaltet hatte, gehört zu den drei obersten päpstlichen Gerichtshöfen der Kirche. Sie wird gemeinhin auch als der oberste Gnadenhof der katholischen Kirche bezeichnet. Die Zuständigkeit erstreckt sich auf das, was das „forum internum“ – also Gewissensfragen – sowie die Ablässe anbetrifft. Für das „forum internum“, sei es sakramental im Kontext des Bußsakraments oder nichtsakramental, gewährt sie Absolutionen, Dispensen und andere Gnadenerweise. Das Dikasterium ist für Fragen zuständig, die die Gewährung und den Gebrauch von Ablässen betreffen, vorbehaltlich der Kompetenzen der Kongregation für die Glaubenslehre. “ [kath.net | Direktlink]

Grüß Gott in der Oberpfalz!

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Am 29. Juni 2010 wurde durch Papst Benedikt XVI. die Errichtung des Dikasteriums „Päpstlicher Rat zur Förderung der Neuevangelisierung“ angekündigt. Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung soll sich besonders um eine erneuerte Evangelisierung in den Ländern kümmern, in denen der christliche Glaube schon sehr lange beheimatet ist, aber durch die fortschreitende Säkularisierung an Bedeutung verloren hat[]1. „Die Neuevangelisierung, die auf das Zweite Vatikanische Konzil zurückgehe, sei dabei nicht inhaltlich zu verstehen, sondern durch einen erneuerten inneren Antrieb geprägt, so Papst Benedikt weiter. Er solle neue Wege der Verkündigung suchen, die der Zeit angemessen seien.“ [Radio Vatikan, 29.06.2010]

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